Tostedt - Der traditionsreiche, alle zwei Jahre stattfindende Plattdeutsche Lesewettbewerb hat wie gewohnt mit dem Landesentscheid seinen Abschluss gefunden. Trotz Corona beteiligten sich mehr als 2.000 Schüler aus allen Regionen Niedersachsens. Helena Frey aus der 4. Klasse der Grundschule Tostedt hat es mit ihrem Beitrag unter die besten 10 Schülern in ihrer Altersklasse in Niedersachsen geschafft. Im Rahmen einer kleinen Siegerehrung nahm sie ihren Preis aus den Händen von Wiebke Erdtmann vom Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg und Tim Beckmann von der Sparkasse Harburg-Buxtehude entgegen.

Dabei strahlte die 10-jährige Helena über beide Ohren. „Ich hatte schon ganz ungeduldig auf das Ergebnis gewartet und war dann total glücklich, dass es geklappt hat“, sagt die Viertklässlerin. Sie überzeugte die Jury, die sich aus Plattdeutsch-Beraterinnen und -Beratern der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung (RLSB) zusammensetzt, mit ihrem Vortrag „De dicke, fette Pannkoken“. „Erst hatte ich eine Geschichte von meiner Tante, die vor ein paar Jahren auch schon mal beim Plattdeutsch-Wettbewerb mitgemacht und sogar gewonnen hatte. Beim Lesen fand ich den Text aber nichts so schön, darum habe nach etwas Anderem gesucht“, verrät Helena Frey.

Gefunden hat sie die Geschichte des Pfannkuchens, der um die Welt reist, schließlich im Internet. Zur Belohnung bekam sie von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ein Preisgeld in Höhe von 50 Euro und ein Geschenk der Sparkasse Harburg-Buxtehude sowie die Grundschule Tostedt eine Schulprämie von 150 Euro. (cb)