Harburg – Große Aufregung für 32 Kids aus Harburg: Am Mittwoch ging es für die acht bis 14-jährigen Kinder und Jugendlichen für drei Wochen zum Zeltlager nach Behrensdorf an die Ostsee. Nach einem Jahr Pause kann das Ferienlager, das von der TSG Bergedorf organisiert wird, wieder stattfinden.

Seit 1952 wird das Zeltlager vom Rotary-Club Hamburg-Harburg unterstützt: Für Kinder aus Familien, denen es finanziell nicht so gut geht, übernehmen die Harburger Rotarier den Eigenanteil in Höhe von 130 Euro pro Kind.  Außerdem wurden 2000 Einweg-Masken für die Reise bereitgestellt.

„Normalerweise fahren mehr Teilnehmer mit, aber wegen der Corona-Regeln ist die Teilnehmerzahl begrenzt und von 230 auf 110 herabgesetzt“, sagt Andreas Rexin, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Petra seit 25 Jahren die Reise der Harburger Gruppe organisiert und als ehrenamtlicher Betreuer dabei ist.

Doch bevor der Bus in Richtung Ferienlager aufbrach, ging es für die Teilnehmer und Betreuer ins Corona-Testzentrum in die Harburg Arcaden. Lühr Weber, der amtierende Präsident des Rotary Clubs und Chef der Arcaden Apotheke, hatte die notwendige Testung vor dem Reise-Start organisiert. Gemeinsam mit Rotarier Torsten Schümann sorgte er für einen reibungslosen Ablauf der Testaktion. "Bei allen Teilnehmern der Reise war das Testergebnis negativ", freute sich Lühr Weber.

Dann konnte es endlich losgehen: „Ich freue mich riesig auf diese Reise, auch wenn es das erste Mal ist, das ich so lange von zuhause weg bin“, sagte eine der Teilnehmerinnen. Wie die anderen jungen Harburger möchte sie jetzt die drei Wochen Action, Sport, Spaß und Erholung in dem Zeltlager an der Ostsee genießen. (cb)

Vor der Reise zum Corona-Test: Auch der zehnjährige Niklas wurde von Luisa Weber getstet. Lühr Weber (rechts) und Torsten Schümann organisierten die Aktion. Foto: Christian Bittcher