Stöver

Harburg - Jetzt meldet sich auch die CDU zum Baustellenchaos im Hamburger Süden zu Wort. "Was hier gerade passiert, hat mit vernünftiger Verkehrspolitik nichts zu tun", sagt die Bürgerschaftsabgeordnete Birgit Stöver.

Und es kommt noch schlimmer. Die Kattwykbrücke wird nach jetzigen Planungen bis November für den Verkehr gesperrt bleiben. Dabei wurde nach Einschätzung der CDU bereits durch die Großbaustelle A255 ein Verkehrsinfarkt mit Ansage erzeugt.

"Zusätzlich wird die Asphaltdecke auf der Stader Straße zwischen Moorburger Bogen und Moorburger Straße erneuert. Schließlich verkündete der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, dass ab Juli 2021 bis in den August hinein auch auf der Winsener Straße gebaut werde, was zu weiteren erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in Harburg führt", so Stöver.

Dazu kommen Einschränkungen der Auf- und Abfahrten der B75 HH-Neuland und Harburg-Mitte, vormals Wilhelmsburger Reichsstraße und die Dauerbaustelle auf der A7.

"Auch wenn sich die Urlaubszeit für Baumaßnahmen anbietet, darf dies nicht die verkehrliche Stilllegung des Hamburger Südens bedeuten", so Stöver.

Ihr Fazit: Die grüne Verkehrsbehörde fabriziere einen Harburger Verkehrskollaps mit zusätzlichen Belastungen für die Umwelt durch weite Ausweichverkehre und die SPD schaue seelenruhig dabei zu. zv