Harburg - Strahlende Gesichter an der Grundschule Scheeßeler Kehre in Langenbek: Der „Warnwestensong“, den Schulkinder und DRK-Erzieher im Rahmen der Nachmittagsbetreuung gemeinsam getextet, komponiert und aufgenommen hatten, wurde von der Jury des 34. Liederwettbewerbs der Polizei Hamburg auf den 2. Platz gewählt. Stolz nahmen die Prämierten in der Schule Urkunden, Blumen und ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro entgegen.

Der „Warnwestensong“ entstand im Winter 2019/2020 im Neigungskurs „Mit Musik geht alles besser“. Wegen der Corona-Pandemie war der Wettbewerb für ein Jahr ausgesetzt und die Beiträge in die Ausschreibung 2020/2021 übernommen worden. „Viele der 27 Schülerinnen und Schüler, die damals mit viel Spaß und Kreativität mitgemacht haben, besuchen inzwischen weiterführende Schulen. Dennoch sind fast alle zur Preisverleihung gekommen, was uns riesig gefreut hat“, sagt Kirsten Pollkehn, Koordinatorin und zuständige Bereichsleiterin für die Nachmittagsbetreuung an Schulen (GBS/GTS) beim Harburger Roten Kreuz.

Das Motto des Wettbewerbs lautete „Sichtbarkeit = Sicherheit“. „Dieser Slogan hat uns zu unserem ,Warnwestensong‘ inspiriert. Diese reflektierenden Westen können gerade in der dunklen Jahreszeit und in der Dämmerung lebensrettend sein! Das ist den Kindern und auch uns selbst beim Texten noch einmal richtig deutlich geworden“, erklärt Erzieher Christof Osburg. Gemeinsam mit Erzieherin Sylva Paulig betreut er den musikalischen Schwerpunkt im GBS-Angebot der Schule mit besonderer Leidenschaft. „Das Preisgeld investieren wir in einen kleinen Verstärker und damit in die musikalische Arbeit der GBS. Außerdem haben wir den Kindern mit kleinen Geschenken für ihr tolles Engagement gedankt“, erklären die beiden DRK-Mitarbeiter.

Das Angebot richtet sich an Schüler aller vier Jahrgangsstufen. Das Harburger Rote Kreuz kooperiert in der pädagogischen Betreuung in Nachmittags- und Randzeiten aktuell mit der Grundschule Scheeßeler Kehre, der Grundschule Neugraben sowie dem Heisenberg Gymnasium.

Der Liederwettbewerb wird von einem Verein aus Hamburger Polizeiverkehrslehrern ausgelobt. Die Urkunden übergaben Verena Blum und Wolfgang Hötte. Die Jury bestand aus Peter Sebastian (Moderator, Sänger und Produzent), Wilfried Stegmann (stellvertretender Leiter der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg) und Cécile Poirot (Sängerin und Polizistin).  (cb)