Eißendorf – Endlich wieder sportlich unterwegs: An der Schule in der Alten Forst hat nach der langen Corona-Zeit der erste Wettkampf für die 640 Schüler stattgefunden: Der „Neubau-Run“, der den Kindern sportlich viel abverlangt und gleichzeitig all die Regelungen zum Schutz vor Corona berücksichtigt.

„Schule und Sportunterricht in Corona-Zeiten, dies bedeutet in erster Linie: Entweder findet Schule gar nicht oder nur eingeschränkt statt und der Sportunterricht ist mit vielen Corona-Auflagen verbunden“, sagte Schulleiter Andreas Wiedemann. Kein Wunder, dass die Begeisterung bei den Schülern riesengroß war, als sie von de Idee erfuhren: „Seit Jahren nehmen unsere Kinder am Außenmühlenlauf teil und nun fällt dieser erneut aus. Da mussten wir aktiv werden. Jedes Kind kann sein Tempo individuell festlegen und so entscheiden, ob es nur teilnimmt oder auch um Platz und Sieg läuft“, sagte Mitorganisatorin Karolina Freitag.

Riesengroß war die Begeisterung bei den Schülern, als sie von der neuen Idee erfuhren: Alle Klassen der Eißendorfer Grundschule meldeten sich am von Karolina Freitag und Sandra Dietz initiierten Lauf an.

Zu unterschiedlichen Zeiten laufen die verschiedenen Klassenstufen unterschiedlich oft um den Neubau der Schule herum. So legen die Kinder zwischen 800 und 2400m zurück.
Im Ziel erwartet jedes Kind eine Urkunde. Die schnellsten Kinder jeder Klasse und jedes Jahrgangs werden besonders mit Medaillen ausgezeichnet.

Dazu Andreas Wiedemann: „Mit diesem ersten Wettkampf nach so langer Zeit kehrt ein Stück Normalität zurück. Das Engagement der Kollegen in diesen Zeiten ist schon bemerkenswert und darüber freue ich mich besonders.“  (cb)