Harburg – Toller Erfolg für die Schulbanker des Heisenberg-Gymnasiums: Das Team B.I.G von Frederik Netzeband, Fatih Ören und Morten Heitbrack aus der 10b  hat in der letzten Woche das Bundesfinale des Schülerwettbewerbs Schulbanker als zweitbestes Team ganz Deutschlands, Österreichs und der Schweiz abgeschlossen. Für diesen Erfolg konnten die Schüler ein Schulpreisgeld von 3.000 Euro und eine persönliche Prämie von 400 Euro kassieren.

„Bei diesem Planspiel geht es darum mit Wertpapieren zu handeln, verschiedene Zinsen und Gebühren einzustellen, Filialen und Terminals zu eröffnen und zu schließen, über das Werbe- und Ausbildungsbudget zu verfügen und dabei den maximalen Gewinn zu erzielen“, sagt Marco Malitius, der die Schüler beim Planspiel betreut.

Das Finale des Wettbewerbs findet normalerweise in einem feinen Hotel in festlicher Atmosphäre in Berlin statt und wird dort an einem verlängerten Wochenende mit den 20 besten Teams der Vorrunde über fünf Spielrunden durchgeführt. Marco Malitius: „Unter Pandemiebedingungen war diesmal aber alles anders. Die Fahrt nach Berlin musste leider entfallen. Die Schüler der 10b sind am heimischen PC gegen ihre Konkurrenten angetreten und haben jeden Tag ein Spieljahr absolviert.“

Am Freitag wurden  im Beisein vom Marco Malitius und dem Schulleiter Malte Sorgenfrei bei einer Online-Preisverleihung die Ergebnisse verkündet. Der Rückstand auf die Gewinnerbank aus Brunsbüttel betrug gerade mal 13.000 Euro Gewinn. Das klingt zwar nach sehr viel Geld, für die Banker sind das aber Peanuts-Beträge. Der Vorsprung auf die drittplatzierten Mecklenburger Schüler betrug weit über 4 Millionen Euro. Trotz des extrem knapp verpassten Gesamtsieges war die Freude riesig. Auf diesen Erfolg können die Zehntklässler zu Recht sehr stolz sein, zumal die meisten ihrer Gegner Schüler der Oberstufe waren.

Die Teilnahme an dem Planspiel hatte Marco Malitius der Klasse 10b im PGW Unterricht damals im August mit der Aussicht auf die Reise nach Berlin und die Möglichkeit, sich direkt mit dem Lehrer zu messen und bei Erfolg einen Notenbonus abzustauben, schmackhaft gemacht. In der Vorrunde, die von November bis Februar über 6 Spieljahre in jeweils einer Doppelstunde gespielt wurde, gab es innerhalb der Klasse ein enges Rennen um das Finalticket. Auch die anderen Schülerbanken der Klasse 10b hatten richtig gute Bilanzen und spielten auf ihren Märkten ganz vorne mit. Letztlich hat sich aber mit der B.I.G. Bank das beste Team verdient für das Finale der besten 20 aus über 600 durchgesetzt.

Das Heisenberg Gymnasium nimmt schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich am Planspiel Schulbanker teil. „In den letzten 10 Jahren hat immer ein Team unserer Schule das Finale erreicht. Die Schüler werden jetzt gemeinsam mit der Schulleitung beraten, wie das Preisgeld sinnvoll für die Schule verwendet werden könnte“, so Marco Malitius. (cb)