Harburg - Das wird für Autofahrer im süden Hamburgs ein besonderes Wochenende. Bereits am Donnerstag, 22 Uhr, ist die A7 in Richtung Norden gesperrt

Am Donnerstag beginnt die Sperrung erst ab Waltershof. An der Anschlussstelle kann man noch abfahren, wenn man nach Finkenwerder oder über die Köhlbrandbrücke will.

Freitag ab 22 Uhr wird die A7 dann bereits ab Heimfeld gesperrt. Die Stader Straße und Buxtehuder Straße ist dann die Umleitungsstrecke zur neuen Wilhelmsburger Reichsstraße. Hier muss mit deutlich mehr Verkehr gerechnet werden. Auch die Waltershofer Straße dürfte stark belastet sein, weil hier vor allem der der Schwerlastverkehr Richtung Hafen ausweichen dürfte. Auch die ehemalige Stadtautobahn bis Wilhelmsburg Süd oder die Kattwykbrücke dürften Ausweichstrecken für den Schwerlastverkehr sein, der in den Hafen will.

Auch die Gegenrichtung der A7 ist gesperrt. Der Verkehr in Richtung Süden wird bereits in Volkspark von der Autobahn geleitet. Die offizielle Umleitungsroute führt durch die Innenstadt und über die neue Reichsstraße nach Harburg und von dort zur Anschlussstelle Heimfeld.

Die Fahrt nach Hamburg sollte man sich nicht nur wegen dem vermutlich starken Verkehr auf der Umleitungsstrecke verkneifen. Am Sonnabend sind dort zahlreiche Demonstrationen angemeldet, die für zusätzliche Behinderungen sorgen dürften.

Erst am frühen Montagmorgen soll nach 79 Stunden die Sperrung um 5 Uhr aufgehoben werden.

Grund für die Sperrungen sind Arbeiten nördlich des Elbtunnels. Dort werden drei Brücken im Zuge des Ausbaus der a7 abgerissen. zv