Harburg - Mit steigenden Temperaturen wird jetzt wieder die Amphibienwanderung beginnen. In den nächsten drei bis vier Wochen werden an vielen

Stellen die Amphibien wandern. Dabei drohen ihnen vielfältige Gefahren, besonders durch das dichte Straßennetz.

Deshalb wird der NABU auch in diesem Jahr Amphibienzäune aufstellen, um Molche, Kröten und Frösche auf ihrer jährlichen Wanderung zu den Laichgewässern vor dem Tod auf der Straße zu schützen. Allerdings können die Amphibienzäune können nur einen kleinen Teil der Wanderwege schützen. „Seien Sie deshalb in den nächsten Wochen, insbesondere nach milden Nächten mit Temperaturen über 5 Grad aufmerksam“, empfiehlt der NABU.

In der Woche vom 22. bis 27. Februar werden im Bezirk Harburg wie in jedem Jahr die Amphibienzäune aufgestellt. Seit vielen Jahren betreut die NABU Gruppe Süd, unterstützt durch Anwohner und Schulen, die beiden vom Bezirksamt aufgebauten Amphibienzäune am Neuländer Elbdeich und Falkenbergsweg in Neugraben beim Waldfriedhof. Dann werden am frühen Morgen sowie am späten Abend Amphibien aus den Eimern hinter den Zäunen eingesammelt und über die Straße getragen. „Ein Stock in den Eimern hilft Mäusen, Käfern und anderem Getier, das versehentlich hinein gefallen ist, aus den Eimern zu klettern. Die Amphibien schaffen das aber nicht und müssen auf die Helfer warten“, so der NABU.

Seit 2020 ist ein Amphibienzaun im Göhlbachtal in Harburg hinzugekommen. Diesen Zaun wird die NABU Gruppe Süd am Sonnabend 27. Februar in der Zeit von 10 Uhr bis etwa 13 Uhr aufbauen. Wie im letzten Jahr wird der Zaun wieder von Anwohnern, mit Unterstützung der NABU Gruppe Süd, betreut werden. Wer Fragen hat oder bei der Betreuung helfen möchte, kann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0170/349 11 60 mit Günter Lach aus dem Leitungsteam der Gruppe Süd Kontakt aufnehmen.  (cb)