Harburg – Trotz mehrfacher Warnung der Behörden, das Eis der Gewässer zu betreten, holten viele Harburger heute die Schlittschuhe raus: Auf dem Ütschendiek im

Göhlbachtal drehten viele am sonnigen Sonnabend-Nachmittag auf den schnellen Kufen ihre Runden. Um Eishockey zu spielen, wurde sogar eine kleine Fläche vom Schnee geräumt und provisorische Tore aufgebaut. Auch Kinder mit ihren Eltern waren auf dem Eis unterwegs.

Ähnlich war die Situation auf der Außenmühle: Viele Spaziergänger waren auf der Eisfläche unterwegs und genossen diese außergewöhnliche aber auch gefährliche Situation. Obwohl sie auf dünnem Eis unterwegs waren, hatten sie Spaß und machten Selfies auf der zugefrorenen Außenmühle.

Allerdings patrouillierte hier die Polizei am Nachmittag in einem Streifenwagen. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden die Menschen aufgefordert, die Eisfläche zu verlassen. „Das Betreten der Eisfläche ist untersagt. Gehen sie nicht auf das Eis. Wir kommen wieder“, sagte eine Polizeibeamtin.

Am Sonntag das gleiche Bild. Breits am Mittag waren alle Parkplätze rund um den Außenmühlendamm belegt. Viele Spaziergängher gingen auf das Eis. Auch viele Kinder waren dabei. Die Polizi rückte erneut an. Kaum war sie verschwunden, trauten sich erneut Leute auf die Außenmühle. Selbst das deutliche Knirschen des Eises ließ nur kurz einige der "Eisläufer" flotten Schrittes ans Ufer eilen. (cb)

Eisvergnügen auf dem Ütschendiek im Göhlbachtal. Foto: Christian Bittcher

Die Menschen verlassen nach der Aufforderung der Polizei das Eis der Außenmühle. Foto: Christian Bittcher