Harburg – Schweres Gerät und gesperrte Waldwege – wer derzeit in Harburgs Wäldern unterwegs ist, muss damit rechnen, das es auf der gewohnten

Route nicht weitergeht. Der Grund: In den Erholungswäldern werden derzeit forstliche Maßnahmen durchgeführt.

„Bei den Maßnahmen im Eißendorfer Forst, Eißendorfer Sunder und im Stuck handelt es sich um Durchforstungen, die durchgeführt werden, um den bestehenden Baumbestand zu pflegen und der bereits aufgelaufenen Naturverjüngung Licht zum Wachsen zu geben“, sagte Harburgs Pressesprecher Dennis Imhäuser auf Anfrage von harburg-aktuell.

Außerdem sagte Imhäuser: „Die Maßnahmen werden auf Grundlage der individuell erhobenen Forsteinrichtungsdaten durchgeführt. Das geerntete Holz wird zu Brettern, Kanthölzern, Schalungen, Konstruktionsholz, Grobspanplatten, Papier und andere Produkte weiterverarbeitet."

Im Eißendorfer Forst sind die Maßnahmen bereits abgeschlossen. In den anderen Revierteilen muss bis Ende Februar oder Anfang März mit Baumfällungen und damit verbundenen Sperrungen von Wegeabschnitten gerechnet werden. Imhäuser: „Diese Sperrungen dienen zur Sicherheit der Waldbesucher und sind unbedingt einzuhalten. Missachtungen können lebensgefährlich sein! Nicht abgesperrte Wege können wie gewohnt genutzt werden.“  (cb)

Das geerntete Holz wird zu Brettern, Kanthölzern, Schalungen, Konstruktionsholz, Grobspanplatten, Papier und andere Produkte weiterverarbeitet. Foto: Christian Bittcher