Harburg - Wie an der Kuhtrift war am Wochenende auf allen "Rodelstrecken" im Bezirk Harburg ordentlich was los.

Nirgends in Hamburg kann man so gut rodeln, wie im Süden der Stadt.

Das hat man übrigens der Eiszeit zu verdanken. Genauer gesagt der Saaleeiszeit, die vor 130.000 Jahren endete. Die Gletscher schoben Geröll zusammen. Das sich heute noch bis zu 155 Metern Höhe türmt. Das sind die Harburger Berge.

Dort kann man jetzt klasse rodeln. Auch am Kiesbarg, im Harburger Stadtpark und selbst auf dem Schwarzenberg wurden viele mit Schnee bedeckten Hänge und abfallende Wege als Rodelstrecke genutzt. Natürlich war auch rund um die Kärntener Hütte viel los.

Die Polizei hatte ein Auge drauf. Wo es zu eng wurde, griffen Beamte wegen Corona und den Abstandsregeln regelnd ein. "Es blieb in der Regel bei aufklärenden Gesprächen. Die Leute waren sehr einsichtig", so Polizeisprecher Holger Vehren. Es gab nur kleinere Zwischenfälle. So war die Feuerwehr im Stadtpark im Einsatz nachdem sich eine Frau beim Rodeln verletzt hatte.

Schon heute am Montag wird mit neuem Schnee gerechnet. Dann soll es zur Wochenmitte wärmer und am Wochenende wieder kälter werden. zv