Waltershof - Wie Seeleute sich fühlen, wenn sie in der Ferne Weihnachten verbringen, weiß Polizeipfarrer Marc Meiritz.

Er war selbst einmal Seemann. "Weihnachten hatte ich gemerkt, dass ich kein Seebär, sondern nur ein Seebärchen bin", sagt er. Heute hat er festen Boden unter den Füßen und sorgte sich um Polizisten.

Als er jetzt bei der Wasserschutzpolizei hospitierte hat es bei ihm so richtig "durchgezündet". "Ich habe mich erinnert, wie es damals war und kann nachempfiinden, wie sich die Seeleute fühlen, die wegen Corona hier festhängen", sagt er.

Deswegen hat er mit Frank Wiedenfeld von der Wasserschutzpolizeiwache Waltershof eine Aktion gestartet. Kollegen aller drei Wachen der Wasserschutzpolizei waren aufgerufen kleine Geschenke für die Seeleute zu packen. Und viele machten mit. "Wir haben mehr als 30 Päckchen von Kollegen, die die oft mit ihren Familien gepackt haben", sagt Meiritz.

Er überbrachte die Weihnachtsgeschenke der Seemannsmission "Duckdalben" an der Zellmannstraße. Dort werden sie dann an die Seeleute, von denen viele die Weihnachtstage dort verbringen, überreicht. zv