Harburg – Die Enten blieben an Land – gespendet wurde trotzdem. Seit elf Jahren ist das Entenrennen des Rotary-Clubs

Hamburg-Harburg  auf der Harburger Außenmühle ein Spektakel für Jung und alt. Knapp 2000 Besucher lockte das Rennen im Vorjahr an.

Doch die beliebte Veranstaltung, bei der viel Geld für den Guten Zweck gesammelt wird, wurde in diesem Jahr wegen Corona wie berichtet abgesagt. Doch auch ohne Entenrennen ermöglichten es die Harburger Rotarier, dass an drei Harburger Institutionen trotzdem eine Spende übergeben werden konnte.

Am Donnerstag luden die Rotarier zur Spendenübergabe ins Heimfelder Privathotel Lindtner: Wellcome, das kirchliche Mütterhilfsprojekt, bei dem ehrenamtliche junge Familien nach der Geburt des Babys unterstützen, erhielt 2500 Euro. Die Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere im  Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), konnte sich über 4000 Euro freuen. Beide Institutionen können das Geld gerade in der Corona-Zeit sehr gut gebrauchen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

„Gerade jetzt, wo es weniger Angebote für junge Familien gibt, ist es dringend notwendig, dass unsere Ehrenamtlichen weiterhin ihre Arbeit leisten. Sie machen es möglich, dass unsere Arbeit weitergeht“, bedankte sich Projektleiterin Barbara Löptien bei den Rotariern.

Und Susanne Germann-Behrens vom SkF sagte: „Sie haben uns bereits zu Beginn der Corona-Zeit mit drei Laptops unterstützt, damit wir im Homeoffice weiterarbeiten können. Und Dank dieser großzügigen Spende kann unsere Arbeit weitergehen, denn vor allem in den Multi-Problem-Familien ist das Geld derzeit sehr knapp.“

Außerdem erhielt die Klasse 10 B der Stadtteilschule Ehestorfer Weg 500 Euro für die Klassenkasse. Die Schüler hätten auch in diesem Jahr wieder Lose verkauft und bei der Organisation des Entenrennens tatkräftig mitgeholfen.  Bereits jetzt sagten sie ihre Hilfe für nächstes Jahr zu, obwohl sie dann ihre Schulzeit bereits hinter sich haben. (cb)