Harburg – Harburg holt die Stricknadeln raus: Unter dem Motto „100 Schals zu Weihnachten - Harburg strickt“ werden alle

Handarbeitsbegeisterten aufgerufen sich zu beteiligen. Jeder für sich - aber doch gemeinsam – so soll es geschafft werden, 100 Schals für obdachlose Menschen zu stricken.

Corona hat auch die Menschen mit sozialem Engagement in vielfacher Hinsicht ausgebremst. Lange sah man keine Möglichkeit mehr, in diesem Jahr eine öffentliche Veranstaltung umsetzen zu können. Nun freuen sich aber die Macher vom Sozialkontor Treffpunkt Hamburg Süd zusammen mit dem Habibi Atelier, dass es gelungen ist, eine wohltuende Idee für eine Öffentlichkeitsaktion zu gestalten. Selbstverständlich werden die Hygieneregeln eingehalten, der Auftakt findet in den Harburg Arcaden statt.

Dafür ist erstmals am Mittwoch 21. Oktober von 13 bis 18 Uhr im Erdgeschoss der Harburg Arcaden Zeit, sich zu treffen und mit maximal vier Personen eine „Strickinsel“ zu bilden, bei der sich nicht nur kennen gelernt und gequatscht werden kann, sondern auch die Strick- oder Häkelnadeln bewegt werden.

Das „Habibi Atelier“ engagiert sich schon seit mehreren Jahren für Wohnungslose und spendete diesen Menschen zur Weihnachtszeit Schlafsäcke, Zelte und Hygieneartikel.
Das Sozialkontor Treffpunkt HH Süd beteiligt sich nun auch an dieser Aktion und hofft auf große Unterstützung in der Bevölkerung!

Gestellt werden die Wolle und die Nadeln – und die Personen stricken einen Schal. Diese Schals werden dann zu Weihnachten mit den anderen Spenden an Wohnungslose verschenkt. „Dazu laden wir Sie am 21. Oktober und am 25. Oktober von 13 bis 18 Uhr in die Harburg Arcaden ein. Wir glauben, Harburg schafft die 100 Schals . . . helfen Sie mit?“, fragt Centermanagerin Melanie Wittka. Wer Wolle spenden möchte, kann dieses jederzeit beim Habibi Atelier im Obergeschoß der Harburg Arcaden tun.

Wer die Termine in den Harburg Arcaden nicht wahrnehmen kann, erhält donnerstags im Treffpunkt HH Süd von 13 bis 15 Uhr (Anmeldung unter 040 /180 100 360 erforderlich!) die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu treffen. Die Einhaltung der Coronaregeln wie Maske tragen, Abstand halten und der Eintrag in eine Liste für eine eventuelle Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt, sind einzuplanen und werden zur Teilnahme vorausgesetzt.  (cb)