Harburg – Der geplante Neubau, der das Schuh-Kay-Gebäude am Harburger Ring ersetzen soll, ist auf den Weg gebracht worden.

Die UPESTATE Projektentwicklung GmbH hat eine „Bauvoranfrage nach § 63 der Hamburgischen Bauordnung“ eingereicht. Das hat Bezirksamtssprecherin Sandra K. Stolle auf Anfrage bestätigt. Mit der Bauvoranfrage kann der Antragsteller klären, ob bestimmte Details seines Vorhabens planungsrechtlich überhaupt zulässig sind. Der Vorteil für den Projektentwickler: Er gewinnt möglichst schnell Planungs- und Investitionssicherheit, ohne dass er schon aufwändige Planungsunterlagen einreichen muss. Allerdings muss er Angaben über die geplante Nutzung machen.

UPESTATE plant wie berichtet an der Ecke Kleiner Schippsee einen Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von 5500 Quadratmetern. Schon 2023 soll alles fertig sein. Öffentlich hat der Projektentwickler bisher nicht kund getan, was er genau in dem Neubau unterbringen will – ob Ladengeschäfte, Büros oder Wohnungen.

Schon im kommenden Jahr soll auch die Umgestaltung des Herbert-Wehner-Platzes beginnen, der direkt  an den geplanten Neubau grenzt. Sind da Konflikte programmiert? „Nein“, sagt Sandra K. Stolle, „die Planung des Neubaus kollidiert grundsätzlich nicht mit der Flächengestaltung für den Herbert-Wehner-Platz.“ Möglicherweise könnte es Probleme geben, wenn die Baumreihe vor dem Grundstück erhalten bleiben soll. Das werde spätestens geprüft, wenn ein konkreter Bauantrag vorliege. ag