Harburg – Die Bauarbeiten an der Klappbrücke über den Östlichen Bahnhofskanal  sind abgeschlossen – und das Ergebnis sorgt für leichte

Verwunderung. Zuerst wurde aus einer Baugrube heraus ein schwarzes Rohr über die ehemalige Klappbrücke verlegt. Anschließend wurde das Rohr mit einer Holzverkleidung versehen. Sieht jetzt aus, wie eine Art Mäusetunnel, der über die Brücke am Veritaskai führt.

Des Rätsels Lösung hat Janne Rumpelt, Pressereferentin bei Hamburg Wasser: „Bei der Leitung die über die Brücke am Veritaskai führt, handelt es sich um eine Trinkwasserleitung. Aufgrund von anstehenden Bauarbeiten wurde die Leitung provisorisch auf der Brücke verlegt.“

Die Trinkwasserleitung, die vorher unsichtbar unter der Brücke verlief, zog also einfach eine Etage höher, auf die Brücke. Denn im Rahmen der Kaimauersanierung Treidelweg muss der Bestandsdüker nördlich der Östlichen Bahnhofskanalbrücke zurückgebaut werden.  Bei der Holzverkleidung handelt es sich um einen Schutz, damit sich Radfahrer und Fußgänger nicht an der Leitung verletzen.

Rumpelt: „Das Provisorium bleibt so lange bestehen, bis die Arbeiten an der Kaimauer abgeschlossen sind. Dann können wir die neue Leitung an der Brücke befestigen und das Provisorium zurückbauen.“ Die Arbeiten an der Kaimauer am Treidelweg sollen in gut einem Jahr abgeschlossen sein.  (cb)