Harburg – Das Projekt „Lightywood“ auf der Harburger Schlossinsel ist einen großen Schritt vorangekommen.

In einer mehrstündigen Sitzung bis in den frühen Mittwochabend im Bucerius Kunst Forum hat sich eine Jury, zu der neben Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, Harburgs Baudezernent Hans Christian Lied und Achim Nagel vom Projektentwickler Primus developments auch drei Bezirksabgeordnete aus Harburg gehörten, „weitgehend einig“ auf einen Architektenentwurf verständigt. Das erfolgreiche Architekturbüro muss diesen Entwurf jetzt im Detail ausarbeiten.

„Lightywood“ soll die Baufelder 1 und 3b zwischen Lotsekai und den Wohnhäusern „Boat Houses“ und „Inselleben“ schließen. Der Clou des Projekts: Ein Teil des Gebäudes soll nahezu komplett aus Holz gefertigt werden. Der Zeitplan ist ehrgeizig. Achim Nagel: „Wir wollen nach den Sommerferien anfangen und Mitte 2022 fertig sein.“ Möglicherweise sollen schon im Stadtentwicklungsausschuss am kommenden Montag erste optische Eindrücke der ausgewählten Architektur präsentiert werden. ag