Kommentar - Nein wirklich. Kritik verbietet sich. Jetzt müssen wir zusammen, äh auseinander stehen. Gemeinsam.

Deswegen will ich auch nicht rechnen. Das Ergebnis wäre zu kontraproduktiv. 213 neue Infizierte meldete die Behörde am Mittwoch. Wenn das so weiter geht, ist Hamburg statistisch gesehen in etwa 23 Jahren durchinfiziert. Das will ich nicht wissen. Ist ja doch nur eine Zahl.

Apropos wissen. Wie viele Menschen Corona haben, ließ sich ohnehin nicht so schnell feststellen. Aber auch hier will ich nicht rechnen. Bei 3500 Tests, die täglich in Hamburg im Labor analysiert werden können, würde, rechnete man mal nach, die Durchtestung der Hamburger Bevölkerung 514 Tage dauern. Also, das Gesamtergebnis hätten wir im nächsten Sommer. Das aber nur, wenn es keine Tests gibt, mit denen festgestellt wird, ob jemand wieder frei von Corona ist. Aber auch das soll hier nicht Thema sein.

Ich bin mir sicher, dass da mit Hand und Fuß regiert und verordnet wird. Auch wenn mir bislang niemand sagen konnte, wie eigentlich der konkrete Fahrplan aussieht oder wie lange die Hilfs-Milliarden die Wirtschaft am Leben halten können. Aber auch nach dem will ich nicht fragen. Nicht in diesen Zeiten.

Es muss was gemacht werden. Im Kalten Krieg beispielsweise, da hat Harburg schon mal Vorsorge für den Ernstfall bekommen. Damals waren nicht Beatmungsgeräte, sondern Bunker angesagt. Harburg hat ein besonders üppiges Exemplar erhalten. Der S-Bahnhof Harburg beherbergt diesen Super-Bunker. 5000 Menschen hätten bei einem Atomkrieg dort Platz gefunden. Nach zwei Wochen hätten sie allerdings raus gemusst, weil dann die Technik versagt, die Lebensmittel alle gewesen wären. Klingt verrückt. Nein. Den Leuten hätte nach den zwei Wochen eine strahlende Zukunft bevorgestanden.

Ein Freund hat die jetzige Situation so gedeutet. Momentan sind wir in der knackigen Phase. Da wird angeordnet. oder gesödert, wie man heute sagt. In spätesten sechs bis acht Wochen würden angesichts der Pleiten, der wirtschaftlichen Folgen und den Kosten, die Maßnahmen zurückgefahren werden. Alte und kranke Menschen bekommen den Tipp möglichst zu Hause zu bleiben und sich versorgen zu lassen. Was für ein Miesepeter.

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