Harburg – Seit vielen Jahren steht der denkmalgeschützte "Pavillon am See" leer und rottet vor sich hin. Das 1937 als "Toilettenhäuschen mit Trinkhalle"

gebaute Gebäude unweit der B73 steht seit April 2010 unter Denkmalschutz. Viele Versuche, dieses rund 45 Quadratmeter große historische Toilettenhäuschen mit neuem Leben zu füllen, scheiterten in den vergangenen Jahren. Auch den See gibt es längst nicht mehr, der ist im Laufe der Jahre zugewuchert.

Jetzt tut sich in dieser Sache endlich wieder etwas: Mit Unterstützung des investiven Quartiersfonds von Finanzbehörde und Bezirken wird die Sanierung des denkmalgeschützten „Pavillons am See“ sowie die Erneuerung des Wegenetzes im Schwarzenberg Park ermöglicht. Am Montag gaben Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und Dirk Höhne, Abteilungsleiter Stadtgrün in Harburg, den Startschuss für die Maßnahme.
 

Aus dem investiven Quartiersfonds werden 500.000 Euro für die Erneuerung des Wegenutzes bereitgestellt. Mit weiteren 200.000 Euro wird die Sanierung, Herrichtung und Ausstattung des denkmalgeschützten, ehemaligen „Toilettenhäuschens“ am Nordrand des Schwarzenberg Parks unterstützt.

Der Schwarzenberg Park ist eine der wichtigsten innerstädtischen Grünanlagen Harburgs, mit dem Potenzial für viele Nutzungs- und Freizeitfunktionen. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung aus dem Quartiersfonds dazu beitragen können, beide Projekte voranzubringen. Mit der Grünanlage am Schwarzenberg verfügt Harburg über ein Gebiet mit enorm viel Entwicklungspotential und hohem Freizeitwert.“
 
Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen: „Ich freue mich über die Unterstützung aus dem investiven Quartiersfond. Der Wunsch den Pavillon beispielsweise sozial oder kulturell nutzen zu können existiert bereits seit Langem und durch die Sanierung könnte dieser in Erfüllung gehen. Zusammen mit der Erneuerung des Wegenetzes verbessern wir die Erreichbarkeit und unternehmen erste Schritte zur Revitalisierung des gesamten Schwarzenbergs als grüne Lunge im Harburger Kerngebiet.“  (cb)