Harburg - Gern werden im Bezirk Harburg neu gestaltete Spielplätze präsentiert, so wie jüngst im Binnenhafen oder an der Rennkoppel.

Doch die Masse der im Bezirk liegenden Spielplätze sind in einem schlechten Zustand. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten André Trepoll hervor. "Danach sind nur zehn von insgesamt 65 Harburger Spielplätze in einem guten Zustand. Die restlichen 55, also 85 Prozent, sind demnach mittelmäßig bis schlecht ausgestattet", so Trepoll. Auch nähmen die Beschwerden über Mängel an den städtischen Spielplätzen hamburgweit in den übrigen Bezirken zu.

Das größte "Sorgenkind" unter den Spielplätzen im Bezirk sei laut Trepoll der Spielplatz am Hainholzweg im Stadtteil Eißendorf. Hier bescheinigen Senat und Bezirksamt ein äußerst schlechtes Zeugnis. Für Trepoll ist das "Kein Wunder" An der über 7000 Quadratmeter großen Anlage, die in unmittelbarer Nähe der schule alte Forst und von Kitas liegt,  wurde das letzte Mal vor 14 Jahren etwas getan.

Ähnlich schlechte Zustände herrschen laut Trepoll beim Spielplatz Helmsweg im Stadtteil Harburg, der Anlage am Elisabeth-Lange-Weg in Langenbek und am Neuenfelder Fährdeich in Neuenfelde.

2014 hatte Trepoll schon einmal eine Anfrage zu dem Zustand der Spielplätze im Bezirk gestellt. Damals waren lediglich zehn Prozent der Spielplätze als gut bewertet worden. Damit ist diese Quote in knapp sechs Jahren lediglich um fünf Prozent verbessert worden. Der Spielplatz am Helmsweg und am Elisabteh-Lange-Weg waren auch damals als in besonders schlechtem Zustand genannt worden. zv