Harburg – Ungewohnter Anblick am Harburger Sand: An der Stichstraße Sand ist nicht nur das Pflaster neu – seit kurzem steht dort eine moderne Polleranlage, die bald dafür sorgen wird, das nur noch einige wenige Verkehrsteilnehmer in diese Straße hineinfahren werden.

Derzeit ist die Anlage noch nicht in Betrieb, das wird sich aber ändern, wenn der Umbau der Fläche abgeschlossen ist. Nach Auskunft des Bezirksamts bleibt sie durchgehend abgesenkt, solange die Bauarbeiten andauern.

Wenn die Anlage, die aus zwei fest installierten und einem absenkbarem Poller sowie einer Steuersäule mit Ampel (kleine Fotos)  besteht, in Betrieb ist, dürfen nur noch Radfahrer, Lieferverkehr und Nutzer der Tiefgaragen das Stück Straße bis zum Wendehammer befahren.

„Vor Inbetriebnahme der Anlage wird der Bezirk eine Abfrage zur Ermittlung der Zufahrtsberechtigung unter den potentiellen Nutzern durchführen“,
sagte Sandra K. Stolle, Stellvertretende Pressesprecherin des Bezirksamts gegenüber harburg-aktuell.

Die Kosten der Polleranlage inklusive Steuersäule belaufen sich nach Auskunft des Bezirksamts auf rund 30.000 Euro. Sie sind als Bestandteil der Baumaßnahme „Umgestaltung des Harburger Sand“ in den Gesamtkosten berücksichtigt.
 
Durch diesen Umbau fallen allerdings auch wieder einige Parkplätze im direkten Umfeld des Wochenmarktes weg: Im Bereich der Stichstraße Sand standen vor der Umgestaltung fünf eingeschränkte Parkplätze, zwei für E-Mobile und ein Behindertenparkplatz zur Verfügung.  Die beiden E-Parkplätze und der barrierefreie Parkplatz für Menschen mit Behinderungen werden verlagert und stehen nach Fertigstellung der Baumaßnahme im Bereich des Parkplatzes nördlich des Geschichtsbrunnens zur Verfügung.  (cb)