Seevetal - 78 Bäume müssen im Bereich der Gemeinde Seevtal gefällt werden, weil von ihnen eine Gefahr ausgeht.

Das haben Kontrollen des Baumbestandes ergeben. In Maschen muss neben der Feuerwehr eine Eiche mit einem Stammdurchmesser von über 140 Zentimeter aufgrund von Pilzbefall gefällt werden. Im Bereich Hittfeld müssen 21 Bäume gefällt werden. Dazu gehören fünf Pappeln an der Grundschule sowie sieben Pappeln am Kleckener Kirchweg im Ortsteil Waldesruh.

In Bullenhausen werden größere Weiden bis auf ein Stammstück zurückgeschnitten, das wieder ausschlagen kann. Im Bereich des neuen Naturschutzgebietes Tideelbe verbleibt dabei das Totholz im Gelände, um Lebensraum für Insekten zu bilden. In Ramelsloh sind 28 Bäume betroffen. Die Hälfte davon befindet sich im Bereich der Grundschule und des nahen Kindergartens. Hier sind insbesondere Birken und Kiefern mit einem Stammdurchmesser zwischen 30 und 40 Zentimeter betroffen.

Die Anzahl der Bäume, die gefällt werden müssen, hat sich im Vergleich zu den Vorjahren weiter verringert. Allgemein lässt sich nach Feststellung des Umweltreferates der Seevetaler Gemeindeverwaltung sagen, dass sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit in den letzten Jahren insbesondere an Fichten, Kiefern und Birken in größerem Umfang Trockenschäden zeigen. Diese Schäden führten zum Absterben der Bäume. Aber auch an einigen Eichen hat die Witterung Spuren hinterlassen. Etwa 70 Prozent der Bäume die gefällt werden müssen sind abgestorben oder absterbend. Bei den übrigen Bäumen ist die Fällung aufgrund von Sturmschäden oder Pilzbefall erforderlich, da aufgrund der dadurch hervorgerufenen Schäden die Standfestigkeit der Bäume nicht mehr gewährleistet ist und auch mit Mitteln der Baumpflege nicht mehr hergestellt werden kann.

Die Fällarbeiten beginnen in den nächsten Tagen und sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein. zv