Heimfeld - Das Krankenhaus Harburg bekommt eine neue Zentrale Notaufnahme (ZNA). Sie soll Anfang Februar in Betrieb gehen.

Neu ist, dass das Ärzte und Pflegekräfte der Klinik versorgen zukünftig gemeinsam mit Medizinern der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) die täglich rund 150 Patienten versorgen. Bislang war  die KV-Notfallpraxis räumlich getrennt. Das hatte nicht den erhofften Erfolg gebracht.

Jetzt werden die Patienten über einen zentralen Tresen angenommen. Dort wird entschieden, ob sie ein Fall für die Notfallpraxis oder für das Krankenhaus sind. Separat bleibt die Aufnahme von Patienten, die mit dem Rettungswagen gebracht werden. sie kommen über einen gesonderten Eingang in die ZNA.

Um den neuen Anforderungen zu entsprechen, wurden 13 neue Räume eingerichtet, alleine acht für die Triage, drei Funktionsräume sowie je einer für Demenzkranke und psychiatrische Patienten sowie drei neue Wartezimmer.

Zum Hintergrund: Die Zahlen der Patienten in der Notaufnahme sind in den vergangenen Jahren rasant angestiegen. 2013 waren es noch rund 36.700 Patienten. Im vergangenen Jahr ließen sich bereits etwa 57.000 Menschen dort versorgen. In diesem Jahr wird mit 60.000 Patienten gerechnet.

Die häufigsten Krankheitsbilder sind laut Asklepios: Bauchschmerzen, Harnwegsinfekte, Brustschmerzen, Synkopen und Kollaps, Schwindel, offene Wunden, Hirninfarkte, Kreuzschmerzen, Bluthochdruck und psychische Probleme. zv