Wilhelmsburg - Ein Verkehrsunfall zwischen einem Kleinwagen und einem Reisebus hat am Montagbormittag zu einem größeren

Einsatz der Feuerwehr auf der Wilhelmsburger Reichsstraße gesorgt. Der Grund:  In dem Bus waren 15 Kinder und drei Betreuern der Grundschule Rönneburg.

Die Kinder waren auf dem Weg zum Schwimmunterricht in Wilhelmsburg. Die Einsatzkräfte rechneten mit dem Schlimmsten und kamen mit vielen Einsatzfahrzeugen und Rettungskräften zur Unfallstelle.

Aus bislang ungeklärter Ursache, war der Reisebus auf den vor ihm fahrenden Opel Tigra aufgefahren. Die Fahrerin wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. Die Kinder und ihre Betreuer bleiben zum Glück unverletzt, mehrere Kinder standen waren sehr aufgeregt und mussten von den Rettern betreut werden. Drei Mädchen waren so geschockt, das sie mit dem Rettungswagen vorsorglich in das Mariahilf-Krankenhaus gebracht wurden.

An der Unfallstelle wurde der Busfahrer von der Polizei einem Fahrtüchtigkeitstest unterzogen. Dadurch soll die körperliche und psychische Eignung zum Führen eines Fahrzeugs überprüft werden. Der getestete muss beispielsweise auf einem Bein stehen können. Der 44-Jährige bestand laut Polizei den Test nicht. Außerdem hatte er keine Fahrerkarte, die beispielsweise zur Dokumentation der Lenkzeiten nötig ist. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt. (zv/cb)

Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungswagen auf der Wilhelmsburger Reichsstraße. Foto: André Zand-Vakili