Harburg - Der Harburger Weihnachtsmarkt startet wenige Tage nach der Eröffnung voll durch: "Das erste Türchen

am Harburger Adventskalender ist noch nicht geöffnet, doch so manches Weihnachtsgeschenk wird in dieser Woche im Rahmen der Bastelstunden auf dem Weihnachtsmarkt schon gebastelt", sagt Weihnachtsmarkt-Organisatorin Anne Rehberg. Unzählige Runden wurden schon auf den historischen Karussells gedreht und auch zuckersüße Weihnachtsäpfel und Schmalzkuchen verspeist. Die perfekte Stimmung mag aber bei den Kindern noch nicht aufkommen. Das Wichtigste fehlt und das ist der Schnee.

Was tut man aber, wenn die Temperaturen nicht winterlich sind und der von den Kindern heiß ersehnte Schnee ausbleibt? Ganz einfach: Bei Frau Holle anrufen und um Unterstützung bitten. Und ohne lange zu überlegen hat sie zugesagt. Am Sonnabend, 30. November, um 17 Uhr wird sie zu den Harburger Kindern zu kommen, um deren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen.

Begleitet wird sie von der Goldmarie, die beim Aufschütteln der Betten aus den Fenstern des Rathauses tatkräftig unterstützt, damit auch ordentlich Schnee fallen kann. Und für alle Kinder, die sich vor den Fenstern der hell erleuchteten Fassade des historischen Rathauses versammeln und gemeinsam das Lied vom Schneeflöckchen singen, zaubert Frau Holle nicht nur weiße Schneeflocken, sondern auch goldene Schokoladentaler. In den vergangenen Jahren begann der erste Schneefall auch schon einmal direkt bei oder in der Nacht nach dem Auftritt. Werden wir es in diesem Jahr wieder schaffen?

Der Sonntag, 1. Dezember, gehört traditionell dem Puppentheater. Kasper Hoppe ist ab 15 Uhr zu Gast und erzählt den Kinder was er an Weihnachten erlebt. Musikalisch ist am Sonnabend, 30. November ab 15.30 Uhr der Heimfelder Posaunenchor zu Gast und um 18 Uhr starten die Harburger Turmbläser aus den Rathausfenstern, die immer mittwochs bis sonntags zu hören sein werden.  (cb)

Der Harburger Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus. Foto: Christian Bittcher