Harburg - Einsatz für die Feuerwehr im Harburger Binnenhafen: Am Montagabend wurde die Behörde für Umwelt und

Energie von einem Augenzeugen informiert, das sich ein Ölfilm auf dem Westlichen Bahnhofskanal befindet.

Die alarmierte Feuerwehr kam gegen 17 Uhr mit mehreren Einsatzbooten und Einsatzkräften des Umwelt-Dienstes zum Einsatzort. Mehrere 100 Meter schwimmende Ölsperren wurden ausgebracht, um eine Ausbreitung des Ölfilms zu verhindern. Die Feuerwehr war mit knapp 20 Einsatzkräften vor Ort. Am heutigen Dienstag wurden weitere Ölsperren gelegt.

Woher das Öl stammt ist bislang nicht bekannt. "Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und Kontakt mit den Eignern der Schiffe aufgenommen, die für die Verschmutzung in Frage kommen", sagte Björn Marzahn, Pressesprecher der Behörde für Umwelt und Energie auf Anfrage von harburg-aktuell.

Zu den Schiffen, die derzeit untersucht werden, gehört auch die "Sea-Eye". Der ehemalige DDR-Fischkutter wurde bekannt durch seinen Flüchtlings-Einsatz im Mittelmeer und liegt seit Ende Juli im Binnenhafen. (cb)

Der schimmernde und stinkende Ölfilm treibt im Westlichen Bahnhofskanal. Foto: Christian Bittcher

Der Umweltdienst der Feuerwehr legt Ölsperren im Hafenbecken aus. Foto: Christian Bittcher