Harburg - Unter dem Motto "Moderne Umbrüche in Kunst und Architektur" findet am Wochenende in Hamburg der "Tag

des offenen Denkmals" statt. Auch in Harburg öffnen am Sonntag, 8. September, wieder zahlreiche Bauwerke ihre Pforten.

Ein Höhepunkt ist die Barkassenfahrt wie vor 100 Jahren, vom Harburger in den Hamburger Hafen. Am Denkmaltag gibt es gleich sechs besondere Barkassen-Erlebnisfahrten zwischen dem Hamburger Hafen und dem maritimen Herzen Harburgs,

dem Harburger Binnenhafen. Organisiert vom Museumshafen Harburg. Karten können unter http://muhahar.de/barkasse/ reserviert werden. Die 12 Uhr Fahrt ab Harburg ist allerdings schon ausverkauft. Restkarten sind an Bord erhältlich.

Speicher am Kaufhauskanal: Der Speicher in der Blohmstraße 22 öffnet von 11 bis 17 Uhr seine Pforten. Je nach Bedarf werden durchgehend Führungen durch das 1827 erbaute Gebäude angeboten, das seit rund zwei Jahren für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

Portaldrehkran
am Lotsekai: Der 1972 gebaute Kran ist nach wie vor betriebsfähig und denkmalgerecht restauriert. Er kann bestiegen von 12 bis 18 Uhr und bei Schau-Kranvorgängen besichtigt werden. Kinder können im Führerhaus Platz nehmen oder Kran-Buttons pressen, fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Lotsekai, Harburger Binnenhafen

Der blaue Werftkran W40 von Peiner bildet mit dem gelben Liebherr Portalkran ein Ensemble der industriellen Vergangenheit des Harburger Binnenhafens. Frisch restauriert präsentiert er sich jetzt den Besuchern. Führungen gibt es Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

Kontor- und Wohnhaus Kanalplatz 6: Das 1854 gebaute Haus ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Das alte Kontor wird heute von der Kultur-Werkstatt genutzt. Eine Führung wird um 15 Uhr angeboten. Treffpunkt ist vor dem Haus.

Das Harburger Schloss: Noch gut ein Jahr wird es dauern, bis die Eröffnung der neuen Museumsdependance des Stadtmuseums Harburg im Gewölbekeller des Harburger Schlosses gefeiert werden kann. Der Standort der Museumsfiliale befindet sich an historischer Stelle: Exklusiv zum Tag des offenen Denkmals berichtet der Leiter der Abteilung Harburger Stadtgeschichte, Jens Brauer, über den Baufortschritt, die Pläne zur Gestaltung der Filiale und die Geschichte des Harburger Schlosses. Die Führungen An der Horeburg 8 finden stündlich von 11 bis 15 Uhr statt.

Wartesaal Kunstverein Harburger Bahnhof: Im prunkvollen 300 Quadratmeter großen ehemaligen Wartesaal der 1. Klasse mit Holz-Kassettendecke befindet sich heute der Kunstverein Harburger Bahnhof, der dort zeitgenössische Kunst präsentiert. Der Saal befindet sich im Harburger Bahnhof über Gleis 3 & 4, Hannoversche Straße 85. Geöffnet ist
Sonnabend von  12 bis 18 Uhr und Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Führungen gibt es Sonnabend um  12.30, 14 und 15.30 Uhr.

Die Fahrradtour „Umbrüche in der Architektur in Harburg“ startet um 10 Uhr an der Fischhalle (Kanalplatz 16). Rund vier Stunden führen Experten der Geschichtswerkstatt in dieser Tour zu den Umbrüchen in der Architektur.

Das Friedrich-Ebert-Gymnasium, 1628 als Lateinschule gegründet, ist das zweitälteste
Gymnasium Hamburgs. Am Sonntag führen von 14 bis 17 Uhr Schüler durch das 1929 erbaute Gebäudeensemble. Treff: Foyer Ebert-Halle.  (cb)