Harburg - Zahlreiche Fußball-Legenden des HSV waren am Sonnabend in Harburg. Der Grund: Anlässlich des 80. Geburtstags

der Harburger HSV-Legende Gert „Charly“ Dörfel ist am Sonnabend der Fußballplatz des FC Viktoria Harburg in "Charly-Dörfel-Platz" umbenannt worden. Ein Fest für Fußball-Fans und Autogrammjäger, denn hier konnte man Fußball-Idole wie Manni Kaltz, Horst Hrubesch, Richard Golz (kleines Foto unten), Eren Sen und viele andere hautnah erlaben.  

Besonderes Highlight: Auch "Uns Uwe", Uwe Seeler, ließ sich dieses Fußballfest am Kapellenweg nicht entgehen und nahm auf der Legenden-Tribüne platz. Gemeinsam Mit Seeler bildete Dörfel von 1958 bis 1972 eines der erfolgreichsten Angriffs-Duos. "Heute ist ein ganz besonderer Tag für den Hamburger Fußball", sagte Dirk Fischer, der Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes in seiner Begrüßungsrede.

Dann schritten Charly Dörfel und Dirk Fischer mit dem Viktoria-Vorstand Sven Altstädt und Michael Krivohlavek zur Tat: Gemeinsam wurde das neue Namensschild des Fußballplatzes enthüllt.

Höhepunkt des Fußballfests mit Hüpfburg, Tombola und viel Sonnenschein war die Partie des FC Viktoria Harburg gegen die HSV-Altliga. Der Anstoß wurde von Charly Dörfel und seinem Bruder Bernd, der ebenfalls einst für den HSV spielte, ausgeführt. Als Linienrichter war ein weiteres Harburger Fußball-Urgestein im Einsatz: Manfred von Soosten (kleines Foto) gehörte zum Schiedsrichter Trio.

Die rund 600 Zuschauer erlebten eine spannende Partie, die oft auf Augenhöhe geführt wurde. Allerdings blieben die Gastgeber torlos, so das das Ergebnis am Ende 3:0 für die HSV-Altstars lautete.  (cb)

Charly Dörfel und Dirk Fischer schritten mit dem Viktoria-Vorstand Sven Altstädt und Michael Krivohlavek zur Tat: Gemeinsam wurde das neue Namensschild des Fußballplatzes enthüllt. Foto: André Lenthe Fotografie

Die rund 600 Zuschauer erlebten eine spannende Partie. Das Ergebnis am Ende 3:0 für die HSV-Altstars. Foto: Chrisitian Bittcher

Jens Bendixen-Stach (STS Fischbek-Falkenberg) trainierte den ehemaligen HSV-Profi Eren Sen früher beim FSV Harburg. Foto: Christian Bittcher

Viele Fußball-Idole des HSV, wie Uwe Seeler und Charly Dörfel waren in Harburg. Foto: Christian Bittcher