Harburg - Ruski-Surf, Rockabilly und Wacken-Veterane - Das Harburger Kulturfestival Sommer im Park erlebte am Freitagabend

seinen ersten Höhepunkt. "Mr. Marias Ballroom", Heimo Rademaker, zeichnete für das musikalische Programm verantwortlich und traf mit seiner Auswahl ins Schwarze: Die Freilichtbühne war zum ersten Mal richtig gut besucht.

Nach Schätzungen der Veranstalter kamen Freitag insgesamt rund 700 Besucher zu Tag 4 von Harburgs bislang größtem Kulturfestival. Kein Wunder, dass Heimo Rademaker und Chef-Organisatorin Melanie-Gitte Lansmann ein Grinsen auf dem Gesicht hatten.

Bei Bier und Bratwurst erlebten die Musik-Fans einen lauen Spätsommerabend mit vier Programmpunkten. Den Anfang machte Singer/Songwriter Sammy Berry (links) vor relativ wenig Publikum. Doch dann wurde es schlagartig voll: Die Rockabilly-Jungs der "Chevy Devils" hatten ihre eigene Fan-Community mitgebracht.

Die Band sorgte mit ihrem knackigen Garagen-Rockabilly-Sound für gute Stimmung. Allen voran Frontmann Nick Rhythm (rechts) war in Topform und spielte gekonnt mit dem Publikum am vorderen Rand der Bühne.

Auch "Vladi Wostok" konnten überzeugen: Die Band aus Bremen gilt als Erfinder des Ruski Surf. Die Formation um Frontman Vlad rockt mit Geschichten und Gesängen aus dem Herzen des Kaukasus.

Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Wacken-Veterane von "5th Avenue" aus Hamburg. Die wilden Mannen um Sänger Oliver Peters lieferten ebenfalls eine geile Show auf der Freilichtbühne ab.

Am heutigen Sonnabend geht das Festival in Tag 5: Das Programm wird vom Musikklub Stellwerk präsentiert. Unter anderem sind die "Sleng Tang Band", "The Bench Mob" und Das Glitter Gewitter DJ-Team am Start.

Am Sonntag, 25. August, heißt es zum Abschluss von Sommer im Park: Harburg feiert Vielfalt mit Großer Infomeile und Kinderprogramm auf der Spielwiese. Los geht es um 13 Uhr.  (cb)

Beim Auftritt der Rockabilly-Band war es scchon richtig voll vor der Bühne. Foto: Christian Bittcher

Auch "Vladi Wostok" konnten überzeugen: Die Band aus Bremen gilt als Erfinder des Ruski Surf. Foto: Christian Bittcher

Die Freilichtbühne war am FreitagAbend zum ersten Mal richtig gut besucht. Foto: Christian Bittcher

Travestie aus Harburg: Ein optisches Highlight war das Moderatorinnen-Duo Vida Bueme (links) und Fiona Diamond. Foto: Christian Bittcher

Chevy Devils: Die Band sorgte mit ihrem knackigen Garagen-Rockabilly-Sound für gute Stimmung. Foto: Tom Jewutis

Unter den gut gelaunten Besuchern waren auch Harburgs Museums-Direktor Rainer-Maria Weiss und seine Frau Petra. Foto: Christian Bittcher

Ruski Surf: Beim Auftritt von Vladi Wostok gab es auf der Bühne auch leckere Drinks. Foto: Bittcher