Kattwykbruecke

Moorburg - Spannung pur am Kattwykdamm. Von der Brücke und vom Ufer aus beobachteten Mitarbeiter von HPA und Baufirmen, wie der Schwimmkran „Matador 3

das zweite am Vorabend angelieferte Brückenteil für die neue Kattwyke-Esenbahnbrücke in Position bringt. Auf der Wilhelmsbuger Seite liegt die sogenannte Vorlandbrücke bereits an ihrer Endposition in den Brückenlagern. Sechs Montagetage sind für die Arbeiten angesetzt. In den kommenden Tagen sollen noch beiden Brückenpfeiler erhöht werden. Auch das Maschinenhaus wird in den kommenden Tagen auf einen der Pfeiler aufgesetzt. Es dient dazu das 133 Meter lange Mittelteil der Brücke, das im Dezember angeliefert und montiert wird, anzuheben, damit Schiffe darunter hindurch fahren können.

Die neue Bahnbrücke soll die 1973 gebaute Kattwykbrücke, über die aktuell Züge und Fahrzeuge rollen, deutlich entlasten. Aktuell ist die Kattwykbrücke täglich rund zehn Stunden für Fahrzeuge gesperrt, weil Züge drüber oder Schiffe unterdurch fahren. Zukünftig sollen drei Züge pro Stunde über die neue Eisenbahnbrücke rollen. Die alte Kattwykbrücke wird ab dann nur noch drei Stunden täglich für Fahrzeuge geperrt sein. 2020, so die Planungen, soll die 250 Millionen Euro teure Eisenbahnbrücke fertig sein und für den Bahnverkehr freigegeben werden. zv