Harburg - In Harburg gibt es zu wenig Plätze in weiterführenden Schulen. Das hat eine Kleine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Birgit Stöver (CDU)

ans Licht gebracht. Denn neun Jungen und Mädchen aus der Grundschule Kapellenweg müssen ab der 5. Klasse gegen ihren Willen auf die Stadtteilschule Stübenhofer Weg. Die Schulbehörde ist nicht in der Lage dem Erst-, Zweit- oder Drittwunsch bezüglich der weiterführenden Schule nachzukommen.

Für die Schüler bedeutet das laut Stöver, dass sie nach den Sommerferien einen Schulweg von sieben Kilometern vor sich haben, für den sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln rund 45 Minuten brauchen würden.

Für Birgit Stöver ist das ein "Skandal". „Man stelle sich vor: Die Kinder sollen mit Ranzen vollgepackt in überfüllten Bussen und S-Bahnen zur Schule fahren, der Schulweg beträgt hin und zurück insgesamt anderthalb Stunden." Die Schulbehörde hält den Schulweg für zumutbar. zv