Harburg - Aufatmen in Harburg: Die am Montag Morgen gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist entschärft. Um

18.30 Uhr konnten Sprengmeister Ronald Weiler und sein Team Entwarnung geben. Die 500 Pfund Bombe englischer Herkunft wurde unschädlich gemacht.

Die Entschärfung der Bombe hatte mit rund zwei Stunden ungewöhnlich lange gedauert. Zwei Mal musste der abgeknickte Zünder mit einem Wasserschneider zum Zerschneiden von Stahl bearbeitet werden. Zudem musste der Detonator aus Sicherheitsgründen vor Ort gesprengt werden.

Auch danach machte die Bombe noch Zicken: Der Bagger, der sie zum Spezialfahrzeug für den Abtransport bringen sollte, passte nicht durch die enge Toreinfahrt zum Hof des Goldenen Engels. Bis zum endgültigen Abtransport auf einem kleineren Bagger blieb die Schloßstraße für den Verkehr gesperrt.

Zuvor war es wegen der zahlreichen Sperrungen im Sperrradius rund um den Bombenfundort in ganz Harburg zu massiven Verkehrsbehinderungen gekommen. Zahlreiche Straßen waren für den Verkehr gesperrt werden und auf den Ausweichstrecken staute sich der Verkehr. Teilweise kamen die Fahrzeuge nur im Schneckentempo voran. (zv/cb)