Heimfeld - Auch am letzten Tag der Umweltministerkonferenz wurde vor dem Privathotel Lindtner demonstriert. Nachdem

wie berichtet am Donnerstag die Wolfs-Gegner ihrem Ärger Luft machten, riefen am Freitag Klimaschutz-Aktivisten zur Demo vor dem Hotel auf.

Bereits mittags demonstrierten Mitglieder der Gruppe "Extinction Rebellion Hamburg" mit Transparenten und Gesängen am Lindtner. Voll wurde es dann um 13 Uhr: Rund 70 Mitglieder der mittlerweile globalen Bewegung „Fridays for Future“ - vorwiegend Schüler aus Hamburg - kamen mit dem HVV-Bus und marschierten vor das Hotel.

Mit vielen Transparenten und per Megaphon forderten die Teilnehmer friedlich ein Umdenken in der Klimapolitik. Gegründet wurde die Bewegung von der 16-jährigen Greta Thunberg aus Schweden, die mittlerweile wie ein Popstar gefeiert wird, allerdings in Harburg nicht dabei war.

Nach dem Ende der Abschluss-Pressekonferenz begrüßten Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan die Demonstranten vor dem Hotel (kleines Foto). Während sich die Ministerin nach der Begrüßung ausklinkte, stellte sich Kerstan den Fragen der jungen Menschen.

Und er hatte auch eine gute Nachricht zum Thema Co2-Steuer für die Demonstranten: "Die Umweltminister werden den Bund auffordern, die Einführung eines Preises für den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid zu prüfen."  (cb)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan begrüßten die Demonstranten vor dem Hotel. Foto: Christian Bittcher

Rund 70 Mitglieder der mittlerweile globalen Bewegung „Fridays for Future“ - vorwiegend Schüler aus Hamburg - kamen mit dem HVV-Bus und marschierten vor das Hotel. Foto: Christian Bittcher