Moorburg – Für die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) sind die Moorburger einfach

Luft. Trotz der heftigen Proteste der Anwohner  – unterstützt von Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und einer Reihe von Politikern  – ist der Moorburger Elbdeich dicht. Vermutlich für ein Jahr. Die Realisierungsgesellschaft ReGe will dort im Auftrag der HPA eine südliche Straßenanbindung für den Container Terminal Altenwerder bauen.

Die Moorburger hatten zwar ein Verkehrsgutachten vorgelegt, in dem nachgewiesen wurde, dass eine Vollsperrung gar nicht nötig ist. Das interessiert HPA und ReGe aber nicht. Schon in den Sitzungen des Stadtplanungsausschusses, in denen sie das Bauvorhaben vorgestellt hatten, ignorierten sie die Kritik von Anwohnern und Bezirkspolitikern. Die Befürchtungen, dass die Südanbindung erheblich mehr Schwerlastverkehr auf den Moorburger Elbdeich – und damit durchs Dorf – lenken könnte, wischten sie einfach vom Tisch. ag