Harburg - Unter dem Motto "Wir machen Alltagshelden sichtbar" wurde am Freitagabend zum dritten Mal der Harburger

Bürgerpreis vergeben. Knapp 350 Gäste folgten der Einladung der Bezirksversammlung und des Bezirksamtes in den Harburger Theatersaal und in das Foyer des Museums.

Die Veranstaltung wurde moderiert von André Schünke (kleines Foto rechts), bekannt als NDR- und Tagesschau24-Moderator. Das Rahmenprogramm wurde von dem Improvisationstheater-Künstler-Duo „Charlotte & Ralf“ (Charlotte Wolff und Ralf Schulze) in Zusammenarbeit mit dem Musiker Fabio Malaguti gestaltet.

Die Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt den Harburg-Empfang als Kooperations- und Veranstaltungspartner bereits im achten Jahr. Insgesamt sind vier Preisträger für ihr besonderes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet worden. Sonja Hausmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Harburg-Buxtehude, stellte die Nominierten in einer kurzen Zusammenfassung vor. "Sie alle hätten für ihr großartiges Engagement auf jeden Fall mehr Redezeit verdient", sagte Sonja Hausmann.

Die Festrede wurde in diesem Jahr von Museumsdirektor, Professor Dr. Rainer-Maria Weiss, (kleines Foto) gehalten. Der Direktor des Harburger Museums nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die Geschichte Harburgs und zeigte an mehreren Beispielen, das Harburg bereits in der Vergangenheit ein Musterbeispiel dafür war, wie Integration funktioniert.

Zum dritten Mal wird der Harburger Bürgerpreis durch die Bezirksversammlung Harburg an Menschen oder Projekte verliehen, die sich außerordentlich ehrenamtlich engagieren und erfolgreich zu einem interkulturellen Miteinander beitragen. Im Vordergrund steht die Ehrung des freiwilligen Engagements, denn das spiegelt die Mitmenschlichkeit und den Zusammenhalt unseres Bezirks wider.

Die Ehrungen wurden von Sonja Hausmann (kleines Foto), Bezirksamtleiterin Sophie Fredenhagen und Robert Timmann, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung, vorgenommen. In diesem Jahr gibt es zwei erste Plätze. Preisträger des Harburger Bürgerpreises 2018 sind die Behinderten Arbeitsgemeinschaft Harburg. Für ihr "Engagement für Inklusion" erhalten sie ein Preisgeld von 2.000 Euro.

Den gleichen Betrag erhielt "Deutschunterricht für Geflüchtete" (kleines Foto) in der Initiative Willkommen in Süderelbe, die sich ebenfalls über den ersten Preis freuen darf. Den zweiten Platz vergab die Jury an "Lesetraining für Kinder" - Lesepaten bei der Bücherhalle Harburg. Lese-Patin Sigrid Christiansen nahm ein Preisgeld von 1.000 Euro entgegen. Die Ehrungen wurden von

Im zehnten Jahr der Verleihung des Harburg-Tellers wurde erstmalig ein Verein und keine Einzelperson ausgezeichnet: Gewinner ist das „electrum – das Museum der Elektrizität e.V.“. Der Verein wurde mit dem von der Bezirksversammlung und dem Bezirksamt Harburg gestifteten Harburg-Teller für das herausragende bürgerschaftliche Engagement der Vereinsmitglieder geehrt.

Der Abend klang bei afghanischem Fingerfood, Wein und Brezeln in der Helms Lounge bei Gesprächen und einem Get-Togehter aus.  (cb)

Gewinner des Harburg-Tellers ist das „electrum – das Museum der Elektrizität e.V.“ Foto: Christian Bittcher

Da wurde es auf der Bühne des Theaters ganz schön eng: Das Gruppenbild mit allen Preisträgern und Nominierten. Foto: Christian Bittcher

Das Improvisationstheater-Künstler-Duo „Charlotte & Ralf“. Foto: Christian Bittcher

Die Hausherren Rainer-Maria Weiss und Thorsten Römer (rechts) nehmen Sonja Hausmann von der Sparkasse Harburg-Buxtehude in ihre Mitte. Foto: Christian Bittcher