Harburg – Die neue Brücke der Hannoverschen Straße über die Bahngleise steht, nun muss noch die Rampe geschüttet werden. Nur

mit einem Monat Verspätung – also im Juni statt im Mai 2019 – sollte alles fertig sein. Dennoch wird die Sperrung nicht aufgehoben. Autofahrer müssen mindestens ein Jahr länger mit den Umleitungen über Seevestraße und Schlachthofstraße leben. Das hat Dirk Köppel von der Tiefbauabteilung des Bezirksamts überraschend in der Begleitgruppe Binnenhafen mitgeteilt.

Im Anschluss an den Neubau der Brücke soll nämlich die benachbarte Großkreuzung Buxtehuder Straße Ecke Hannoversche Straße und Moorstraße Ecke Walter-Dudek-Brücke saniert werden. Dafür wären neue Umleitungen nötig. Köppel: „Die Polizei will nicht, dass sich die Autofahrer an ständig wechselnde Verkehrsführungen gewöhnen müssen.“

Mindestens ebenso lange wird die Einbahnstraßenregelung für einen Teil der Neuländer Straße im Bereich der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie  aufrecht erhalten. Das hängt allerdings nicht mit der Brücke in der Hannoverschen Straße zusammen, vielmehr ist die Regelung Teil einer großflächigen Lösung: Im Zusammenhang mit der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße war die Brücke der Kornweide über die Stadtautobahn abgerissen worden. Die provisorische ebenerdige Kreuzung hat aber nur eingeschränkte Abbiegemöglichkeiten, stattdessen werden die Autofahrer weiträumig umgeleitet – auch über die Kreuzung Neuländer Straße Ecke Hannoversche Straße, die allerdings schon stark belastet ist. Mit der Stilllegung einer Richtungsfahrbahn in der Neuländer Straße konnten aber die Ampelphasen verlängert werden. Köppel: „Das soll so bleiben, bis die Wilhelmsburger Reichsstraße fertig ist.“ ag