Neugraben – Nur 150 Meter vom Recyclingzentrum Am Aschenland entfernt haben unbekannte Umweltsünder eine private Müllkippe eröffnet.

Nun liegen dort zwei Haufen, der eine mit zertrümmerten Billigmöbeln, der andere mit Autoreifen. Die Täter haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, das Zeug zu verstecken. Es liegt gut sichtbar direkt am Wegesrand.

Der CDU-Bezirksabgeordnete Lars Frommann hat den Müll entdeckt und genau das gemacht, was jeder verantwortungsvolle Bürger tun kann: Er hat die Stadtreinigung informiert und ihr eine genaue Lageskizze geschickt. Die Antwort kam prompt: „Vielen Dank für Ihre Meldung. Die von Ihnen gemeldete Verschmutzung befindet sich auf privatem Grund und konnte somit nicht beseitigt werden. Als Anstalt des öffentlichen Rechts sind wir nicht befugt, Grundstückseigentümer zur Reinigung ihres Privatgrundstücks aufzufordern.“

Es wäre nur ein paar Schritte zum Müll gewesen, aber die Stadtreinigung darf nicht. Und sie darf  den Grundstückseigner auch nicht auffordern, den Dreck zu beseitigen. Dafür ist nun das Bezirksamt zuständig.
Dieser Fall erinnert an ähnliche Umweltsauereien im Privatwald rund um die Kuhtrift in Heimfeld. Dort wird immer wieder Müll weggeschmissen und der Waldbesitzer muss ihn jedesmal auf eigene Kosten entsorgen. Auf diese Weise mussten dort schon mehrere Tausend Euro an die Stadtreinigung überwiesen werden. Auch die Täter vom Aschenland haben nicht nur die Umwelt versaut, die haben auch noch einen Privatmann geschädigt. ag