Harburg - An der Außenwand des größten Hörsaals der Harburger Universität entstand das vermutlich größte zusammenhängende

Graffiti-Bild Hamburgs: Auf einer Fläche von 800 Quadratmetern hat das Graffiti-Künstlerduo der Street- und Urbanartszene "z.rog & pen_cake" die Außenwände des Audimax I künstlerisch gestaltet.

Am Donnerstag Nachmittag wurde das Kunstwerk mit der Unterschrift der beiden Künstler unter ihr Werk offiziell eingeweiht. TUHH und Kunst - das passt zusammen: Mit diesem Riesen-Werk ist die Zahl der Kunstwerke an Harburgs Uni auf zwei Dutzend angewachsen. Das bekannteste ist die Arbeit „Wende 80“ der Konzeptkünstlerin Hanne Darboven im Gebäude M der TUHH.

Vier Wochen lang hat das bekannte Graffiti-Duo aus Eimsbüttel an der Fassade gearbeitet, rund 400 Dosen Farbe in 30 unterschiedlichen Farbtöne wurde verarbeitet.  Die ehemals graue und triste Wandfläche im Zentrum des TUHH-Campus zeigt  jetzt zehn überlebensgroße, menschenähnliche Roboter.

Erzählt wird eine Geschichte von Robotern und Zahnradblumen: In bunten Farben zeigen die Wände auf dem TUHH-Campus die Herstellung eines Roboters aus Zahnradblumen. Bis zu sechs Meter hohe Roboter hangeln sich dabei über Leitern und Treppen von einem Schauplatz zum nächsten bis schließlich der geplante Roboter kurz vor seiner Vollendung steht. Getreu dem TUHH-Motto soll das Wandbild „Technik für Menschen“ widerspiegeln und den Einklang aus Natur und Technik versinnbildlichen.

Ins Leben gerufen wurde das künstlerische AudimaxKREATIV-Projekt von den TUHH-Studierenden Konstantin Lafermann und Labiba Ahmed. „Mit der Bemalung wollen wir an der TUHH eine kreative und moderne Atmosphäre schaffen“, sagt Konstantin Lafermann. Nach der Ausschreibung des Projekts stimmten im November 2017 knapp 4000 Studierende und Mitarbeitende der TUHH mit klarer Mehrheit für das verspielte und comichafte Konzept des jungen Künstlerduos "z.rog & pen_cake".  (cb)

Wollen unerkannt bleiben: Das Graffiti-Duo "z.rog & pen_cake". Foto: Christian Bittcher