Harburg - Die "Initiative Gedenken in Harburg" kämpft gegen das Vergessen der Nazi-Verbrechen und erinnert an die Harburger Opfer des NS-Regimes -  und

das bereits seit fast 20 Jahren. Im kommenden Monat feiert die Initiative, die mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Harburger Bürgerpreis und dem Hans-Frankenthal-Preis, ihr Jubiläum: Seit 20 Jahren koordiniert die Gruppe um Klaus Möller und Klaus Barnick die Harburger Gedenktage rund um den Jahrestag des natonalsozialistschen Notemberpogroms und unterstützt seit 15 Jahren das Stolperstein-Projekt des Künstlers Gunter Demnig.

Das runde Jubiläum wird an mehreren Tagen im September begangen: Am Freitag, 21 September wird Gunter Demnig im Großen Gemeindesaal der Kirchengemeinde St. Trinitatis, in der Bremer Straße 9 sein Erinnerungsprojekt in einem PowerPoint-Vortrag persönlich vorstellen. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Einen Tag später, am Sonnabend, 22. September wird Demnig weitere 24 Stolpersteine für Harburger Opfer des Nationalsozialismus in Harburg verlegen. Damit wird ihre Zahl auf 231 steigen, wenn Gunter Demnig (kleines Foto, beim Verlegen von Stolpersteinen) am Tag nach seinem Vortrag weitere Stolpersteine für Harburger Opfer des Nationalsozialismus vor den Häusern installieren wird, in denen diese Menschen einst unter ihren Nachbarn wohnten, bevor sie abgeholt wurden oder sich das Leben nahmen.

Die neuen Harburger Stolpersteine werden am Mittwoch, 26. September um 11 Uhr im Rahmen einer Gedenkveranstaltung im Kulturzentrum Rieckhof, offiziell eingeweiht und der Öffentlichkeit übergeben. (cb)