Harburg - Es ist schon ein ungewöhnlicher Anblick, der sich aktuell im Binnenhafen bietet. An der Jöhnk-Werft hat das Küstenmotorschiff Daroja festgemacht. Am Vormittag war

der rund 91 Meter lange und 15,4 Meter breite Frachter durch die Harburger Schleuse in den Binnenhafen gekommen. Jetzt wird das 1997 gebaute Schiff auf der Werft umgebaut, um Holz transportieren zu können.

Küstenmotorschiffe sind seltene Gäste im Harburger Binnenhafen. Die meisten Kunden der Werft sind Binnenschiffe, die neben der Daroja ziemlich klein wirken. Das größte Schiff, das die Werft anlief ist die Daroja nicht. Das war das Küstenmotorschiff Emstor, das bereits 2009 im Binnenhafen lag. Mit seiner Breite von 16.,4 Metern passt es mal gerade eben so durch die Schleuse die 17 Meter breit ist. "Das war schon ein absolutes Kunststück damals das Schiff in den Binnenhafen zu bekommen", sagt ein Mitarbeiterin der Jöhnk-Werft. zv