Neugraben - Es ist eines der ambitioniertesten Vorhaben, um neue Bewohner in das Neubaugebiet Vogelkamp zu bekommen. Auf einer Wiese, gleich neben einer der Baustellen,

ist am Morgen ein Storchennest errichtet worden - schlüsselfertig sozusagen. Es stammt aus Altengamme, war dort aber von keinem Storchenpaar angenommen worden. Auf einem hohen Pfeiler wartet es jetzt in Neugraben auf "Mieter". Das ist nicht ganz einfach. Seit rund 40 Jahren sind, so wissen es die Leute vom NABU, gibt es Störche im Süderelbebereich nicht mehr als Brutvögel. Weil sich Störche aber immer wieder im nahen Naturschutzgebiet Moorgürtel auf der Suche nach Futter rumtreiben, hat man Hoffnung, dass das Angebot angenommen wird. Beim an der Zielgruppe orientieren Marketing ist man jedenfalls seitens der IBA voll auf der Höhe. Das Nest steht auf einem hohen Pfahl weithin sichtbar auf einer Wiese. Die Straße, in der es steht, heißt "Storchenwiese". Zusätzlich soll der Pfahl, auf dem das Nest angebracht ist, noch stellenweise weiß angemalt werden, was Vogelschiss imitiert und dem Storch an sich eine besondere Begehrtheit der Lage signalisieren soll. Es wäre doch ein Wunder, wenn Adebar hier nicht "anbeißt". zv