Harburg – Nur wenige Wochen nach dem Beginn der Bauarbeiten ist von der alten Denickestraße nicht mehr viel übrig: Der Abschnitt zwischen Schüslerweg und Eißendorfer Pferdeweg gleicht einer Schotterpiste.

Bis Sommer nächsten Jahres wird die Straße Grund instandgesetzt. Gleichzeitig entsteht im Anschluss an Harburgs erste Fahrradstraße, ein weiteres Teilstück der Veloroute 11.

Neben der kompletten Erneuerung der Fahrbahn, Entwässerung und Nebenflächen, werden zudem zusätzliche Bäume gepflanzt, die Gehwege barrierefrei ausgebaut und die Haltestelle Lühmannstraße für den Einsatz von Gelenkbussen ausgebaut sowie zwei barrierefreie Parkstände errichtet.

Um die vorhanden und neu gepflanzten Bäume zu schützen, werden außerdem die bestehenden Parkstände angepasst.  Abschließend wird die Fahrbahn instandgesetzt und wie bisher als Tempo-30-Zone für den Mischverkehr hergestellt.

Durch die Umgestaltung der Denickestraße im Zuge der Veloroute 11 wird auch für den Radverkehr eine attraktive Verbindung geschaffen, die Eißendorf mit der TUHH, mit dem Harburger Zentrum, sowie der Hamburger Innenstadt verknüpft.

Die Maßnahmen werden bis zum Sommer 2023 in vier Abschnitten durchgeführt. Die Abschnitte werden zur Durchführung jeweils voll gesperrt. Der Fuß- und Radverkehr kann die Baufelder passieren. Für den Durchgangsverkehr wird eine großräumige Umleitung über Heimfelder Straße oder Ehestorfer Weg ausgeschildert.

Der lokale Verkehr sowie der Radverkehr können die Abschnitte über Schüslerweg beziehungsweise Lühmannstraße umfahren. Während der Bauphase 1 wird die Haltestelle AK Harburg verlegt. Während der Bauphasen 2 bis 4 entfällt die Haltestelle Lühmannstraße.   (cb)

Die Bauarbeiten an der Denickestraße. Foto: Christian Bittcher