Harburg - Die anstehenden über rund zwei Jahre gehenden Verkehrsprobleme im Harburger Innenstadtbereich im Zusammenhang mit dem Umbau des Zentralen Omnisbusbahnhofs (ZOB) nehmen SPD und Grüne als Gelegenheit, um eine Bus-Querverbindung von Langenbek über Marmstorf und Eißendorf bis nach Heimfeld zu fordern. Sie würde nicht durch den Harburger Innenstadtbereich verlaufen, zu dem die anderen Buslinien sternförmig hinführen. Bislang waren Forderungen der Harburger Politik nach einer Querverbindung mit dem Hinweis auf zu geringe Fahrgastzahlen abgewiesen worden.

Das ist nicht die einzige Maßnahme, den SPD und Grüne fordern. Insgesamt sind acht Punkte aufgelistet, die die vorhersehbaren Verkehrsprobleme abmildern sollen. Darunter ist beispielsweise die Forderung, dass es wegen der Arbeiten am neuen ZOB werktags zwischen 6 Uhr und 23 Uhr keine Unterbrechung der S-Bahn gibt, die einen Ersatzverkehr mit Bussen nötig machen würde. Es ist aber auch die etwas banal wirkende Forderung, dass bei am Harburger Ring, der für einige Zeit zum ZOB-Ersatz wird, auf eine gute Ausschilderung geachtet werden müsse. zv