Eißendorf – Ideen hat er ja. Und im Gegensatz zu den meisten anderen, setzt Bruzzelhütten-Chef Stefan Labann sie auch um – auch wenn es total verrückt ist. Für den Sonntagabend hatte er einen Musikvideodreh an dem Kult-Imbiss an der Bremer Straße organisiert. 200 Gäste kamen, um nach Schnelltest und nach besten Coronaregeln mit Kerzen in der Hand den Queen-Klassiker "I want to break free" zu schmettern.

Als Belohnung gab es für alle Statisten – natürlich – eine Currywurst. Begonnen hatte der Dreh bereits am Nachmittag: Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Ralf, Florian und Jannine wurden die anderen Szenen, des Videos eingespielt. Alle Darsteller waren stilecht gekleidet. Vor allem Stefan sah mit  Minirock, Strapsen und Perücke fast genauso aus, wie seinerzeit Freddie Mercury.

Unter anderem musste eine Pool-Szene mit Arschbombe, Currywurst und Atemmaske gedreht werden, die so nicht im Original-Video zu sehen ist. Aber auch auf Motorrädern räkelten sich Stefan  und Co. im Takt der Musik.

Stefan und sein Team verabschieden so den Coronavirus. "Der Song hat uns die ganze Coronazeit begleitet, gerade der Refrain zeigte eigentlich wie unsere Gefühlslage war. Wir wollten alle nur noch ausbrechen und frei sein - endlich das Virus hinter uns lassen", sagt Stefan Labann. "Daher haben wir den Song jeden Abend zum Feierabend richtig gefeiert."

Der Dreh war ein voller Erfolg. Die Gäste, die im abgesperrten Bereich der Bruzzelhütte mitgemacht hatten, waren begeistert. Die Polizei beobachtete das ganze aus sicherer Entfernung. Das Video soll vom Filmteam noch in der Nacht fertig gestellt werden und  ab dem heutigen Montag auf den Kanälen der Bruzzelhütte auf Facebook, Instagramm und Youtube zu sehen sein.  zv/cb

Bevor die Statisten in den abgesperrten Bereich durften, stand ein Corona-Test auf dem Programm. Foto: Christian Bittcher

Stafan und sein Team posieren für das Video auch auf Motorrädern. Foto: Christian Bittcher

Auch bei der Pool-Szene darf eine Sache nicht fehlen: Stefan bekommt von Jannine eine Currywurst serviert. Foto: Christian Bittcher