Harburg – Beim Frühstück die Seele baumeln lassen, sich von einem großen Büffet bedienen und selbst nichts vorbereiten müssen. Das ging die letzten Monate nicht.

Jetzt hat auch endlich Hamburg die Bestimmungen angepasst. Frühstücks-Büffets in Resturants sind wieder erlaubt. Allerdings: Es gibt kaum noch Anbieter.

"Das freut uns natürlich sehr, dass wir jetzt wieder unseren Brunch anbieten können", sagt Heida Lindtner, Chefin im Privathotel Lindtner an der Heimfelder Straße. Der Brunch am Sonntag ab 12 Uhr ist dort für viele Familien, nicht nur zu besonderen Anlaässen, ein Highlight. Aber auch in der Woche kann man als Nicht-Hotelgast das üppige Frühstück, zu dem unter anderem Rührei, Fisch, Müslis oder Obstsalat angeboten werden, dort genießen. Zwar ist der Preis im oberen Segment. Dafür sind die üblichen Getränken schon mit drin.

Beim Eisvogel an der Wasserskianlage in Neuland bleibt man noch etwas in den Startlöchern. "Es ist nicht so, dass wir nicht könnten", sagt Betreiber Marian Hansen. "Wir bekommen für den Außenbereich ein Pergola-System, mit dem wird unsere Terrasse wetterfest wird." Der Blick auf den See bleibt erhalten. Man hat es dann aber auch bei schlechterem Wetter schön warm und trocken. "Ich warte ab, bis es ferig ist", sagt Hansen. "Ich möchte jetzt keine halben Sachen machen." Bereits in wenigen Wochen soll es aber los gehen.

Viele andere Gaststätten bieten zwar Frühstück an - aber nicht als Buffet. Im Oktober in der kleinen Harburger Altstadt beispielsweise wird es zwar am Sonntag Frühstück, aber keinen Brunch geben. Die Raumsituation, so heißt es aus dem Restaurant, gibt es nicht her. Zu wenig Gäste könnten sich wegen der Corona-Regeln gleichzeitig an das Büffet bedienen. Bootshaus an der Außenmühle, das von der Lage eine schöne Frühstücks-Location ist, gibt es auch Frühstück. Das wird aber am Tisch serviert und nicht als Brunch-Buffet angeboten. zv