Harburg – Ein Ende des Kontaktverbots und damit aller öffentlichen Veranstaltungen ist noch nicht  in Sicht,

dennoch gibt es Nachrichten, die Hoffnung machen: Werner Pfeifers Location Fischhalle wird die Krise überleben und – sobald es wieder erlaubt ist – durchstarten. Das hat Pfeifer im Gespräch mit harburg-aktuell versprochen.

Natürlich vermissen wir die Community“, sagt Pfeifer. „Zum Glück sind wir aber zumindest finanziell einigermaßen abgesichert.“ Das liege vor allem an den regelmäßigen Mieteinnahmen von der Geschichtswerkstatt und dem Verein Museums Hafen Harburg. Für Gastronomin Lavinia Nagel sei das eine harte Zeit, falls es aber Probleme gebe, die Miete aufzubringen, könne man darüber reden und eine Lösung finden.

Pfeifer: „Einnahmen durch Veranstaltungen gibt es zurzeit leider gar nicht, aber auch das können wir für einige Zeit wuppen.“ Jetzt sei die Fischhalle vorerst bis zum 30. April geschlossen, bis dahin will Pfeifer auf der Terrasse Reinschiff machen.

Sollte die Fischhalle wieder öffnen dürfen, wäre das nächste Konzert der Auftritt der Working Advocades rund um den Ex-SPD-Kreisvorsitzenden Harald Muras am Freitag, 8. Mai. Einen Tag später wird die Fischhalle drei Jahre alt. Pfeifer: „Sollte Corona das zulassen, wollen wir das mit Cocktails und Live-Musik feiern.“

Pfeifer denkt indes auch an die Künstler und Musiker, die zurzeit nicht auftreten können und keine Gagen bekommen. Für sie möchte er gerne Spenden sammeln, die er dann verteilen möchte. Das Spendenkonto bei der Haspa: IBAN DE 36 200 505 50 1252 1345 54, Stichwort "Spende Musik Fischhalle".  ag