Jägerball

Heimfeld - Dieser Ball hat es geschafft. Über 600 Gäste tummelten sich am Sonnabend im Privathotel Lindtner. Die Jäger hatten

geladen. Und die Gäste kamen. Der dicke Pluspunkt: der 73. Jägerball zieht alle Generationen an. Auffallend viele junge Leute waren gekommen.

Der Ball selbst ist eine Mischung aus opulenter Dekoration,. traditionellem Tanz, krachendem Gaudi und eine Portion Selbstdarstellung. Mutig: Im großen Festsaal gab es nicht Bufftatat, sondern fetzigen Sound von Cosmopauli mit dem Front-Duo SaraJane McMinn und Konrad Wissmann. Ihr Sound kam vor allem be den jüngeren Ballgängern sehr gut an. Die Tanzfläche war durchgehend gut frequentiert.

Das vor einem Jahr eingeführte Areal mit Wiesn-Feeling in dem kleineren Saal hat sich ebenso bewährt. Kleiner Nebeneffekt: Nicht nur Smoking, auch Trachten passen jetzt riesig gut. Auch das wurde gerade von dem jüngeren Publikum sehr gut angenommen.

Andere Feten-Macher, gerade im Ball-Segment, können sich einiges von den Jägern abgucken. Kern der Erneuerung ist vermutlich auch das verjüngte Organisationskomitee.

Natürlich war auch die Politik bei diesem Ball präsent. So kurz vor der Bürgerschaftswahl, war der Gang durch die Menge doppelt so wertvoll, wie in den vorangegangenen Jahren. Ganz entspannt war das Lager der SPD. Der Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher freute sich über gute Prognosen für Harburg, Senatorin Dr. Melanie Leonhard war im ebenso dabei, wie SPD-Fraktionschef Frank Richter.

Auch im Saal: Dr. Kurt Duwe, Bürgerschaftsabgeordneter der FDP, seine Kollegin von der CDU, Birgit Stöver, Harburgs CDU-Kreischef Uwe Schneider und der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke. zv

Frank Richter, Dr. Melanie Leonhard und Sören Schumacher beim Jägerball. Foto: André Zand-Vakili


Die Show einer Harburger Tanzschule machte zum Start des Balls schon mal Lust auf Tanzen. Foto: André Zand-Vakili


Ingo Mönke, seine Frau Nicole, Gildekönig Borhen Azzouz und Seven Ritter kamen als Abordnung der Harburger Schützengilde. Foto: André Zand-Vakili


Peter Fismer kam mit seiner Frau Lena. Foto: André Zand-Vakili