Harburg - Der schlanke junge Mann in der Mitte des Fotos ist Oliver "Olli" Klühn. Links daneben steht sein leider viel zu früh verstorbener Geschäftspartner Toni Militsis.

Damals eröffnete das Bolero, das heute Southside heißt. Seitdem ist viel Wasser die Süderelbe herunter gelaufen. Am Sonnabend wird der 14. Geburtstag gefeiert. Es ist eine Party, die eigentlich nicht mehr stattfinden sollte.

Eigentlich sollte Ende dieses Monats Schluss sein. Dann Abriss und anschließend Wohnklotz. Das war der von der Stadt favorisierte Investorenplan. Die ist zwar nicht über den Haufen geworfen, aber verschoben worden. Erst vor wenigen Tagen bekam Olli vom neuen Eigentümer die Nachricht: Es kann weiter gehen - zunächst bis Ende des Jahres.

Auch das ist ein Grund zum Feiern. Nicht nur für Olli und seine Crew, sondern auch für viele Harburger. Es gibt kaum ein Laden, der dem Southside das Wasser reichen kann. Nur ganz wenige Treffpunkte dieser Art funktionieren generationsübergreifend, sind eine Mischung aus "Kaffee und Kuchen" und "Party mit Dancefloor".

"Zum Geburtstag wird es einige Specials geben", verrät Olli. Und natürlich viel Musik und gute Stimmung. Los geht es offiziell ab 21 Uhr. Aber auch schon am frühen Abend haben sich Gäste und Weggefährten angesagt. Am Sonntag gibt es einen besonderen Geburtstags-Brunch. zv