Heimfeld - Es summt, im hinteren, abgeteilten Garten des Privathotels Lindtner. Zehn Bienenvölker haben

dort über den Sommer ihr Quartier aufgeschlagen. Es sind die Haus-Völker, deren Bienenkörbe seit letztem Jahr immer über den Sommer im Garten aufgestellt werden. Jetzt liegt ein konstantes Summen in dem Bereich im Garten in der Luft. Es sind hunderte, ja tausende Bienen, die vor den Körben schwirren, um rein oder raus zu kommen. Dabei glitzern ihre Flügel in der Sonne.

Letztes Jahr haben sie 60 Kilo Honig gesammelt. Das ist ein Indiez dafür, dass es in Heimfeld blüht. Denn für ein Kilo Honig mussten die Bienen 15 Millionen Blüten besuchen. Der landet direkt auf dem Frühstückstisch des Hotels.

Stadthonig, wie er in Heimfeld oder auch von den Bienen vom Rathausdach gesammelt wurde, ist übrigens qualitativ ein Top-Honig. In Städten finden die Bienen in den Gärten nicht nur Blüten vieler verschiedener Pflanzen. Die sind in der Regel auch nicht mit Pestiziden gespritzt, um gegen Schädlinge resistent zu sein. zv