Harburg – Jetzt kann die Flut kommen. Den Wirt der Inselklause auf der Pionierinsel  kann sie nicht mehr schrecken. Andreas „Koeni“ Koenecke

hat den Winter genutzt und eine kompletten Neubau auf die Insel gestellt. Eine Treppe führt ins flutsichere Obergeschoss, hier soll künftig das ganze Jahr geöffnet sein. Geplant ist ein „richtiges“ Restaurant mit Tischbedienung.

Frischluftfans, die die besondere Atmosphäre eines rustikalen Gartenlokals in schwer idyllischer Lage nicht missen möchten, können in den Sommermonaten  unten bleiben und sich an einem Tresen Essen und Trinken holen. Sofern nicht gerade Hochwasser ist.

Koeni hat in den vergangenen Jahren mit unendlicher Geduld und unermüdlichem Engagement eine Location mit Charakter geschaffen. Sein Rezept: freitags Open-air-Konzert, leckerer selbstgeräucherter Fisch und ein fast immer freundlicher Wirt. Doch er musste auch immer wieder Rückschläge hinnehmen. Die Nähe zum Naturschutzgebiet Schweenssand, schwer nachzuvollziehende Vorschriften für das Aufstellen von Schildern, aber auch hirnloser Vandalismus und immer mal wieder die Flut machten ihm das Leben schwer. Aufgegeben hat er nicht.

Der Neubau steht, wenn Koeni Zeit hat, wird auch die alte Bretterbude abgerissen. Irgendwann, später. Jetzt muss bis zum 1. Mai erst mal alles fertig werden. Dann wird die neue Inselklause eröffnet. Und zwei Tage später gibt es auch das erste Konzert. ag